Psychische Belastungen im Rettungsdienst sind ein zentralesThema – sowohl durch wiederkehrende belastende Ereignisse im Berufsalltag alsauch durch punktuell besonders kritische Einsätze. Unser Artikel beleuchtetevidenzbasierte Ansätze zur Prävention und Resilienzförderung auf mehrerenEbenen im Rettungsdienst.
Die Ergebnisse zeigen:
🔹Primärpräventive Resilienzförderung sollte frühzeitig und kontinuierlicherfolgen und auf Indivual- sowie Organisationsebene ansetzen, um einerKumulation der Belastungen entgegenzuwirken.
🔹Sekundärpräventiv profitieren Einsatzkräfte vor allem von einer Steigerung derGruppenkohäsion und von fortlaufendem Symptommonitoring. Für vielesekundärpräventive Maßnahmen fehlt bislang jedoch ausreichende Evidenz.
🔹Tertiärpräventiv gibt esfür traumafokussierte Maßnahmen robuste Befunde zur Reduktion vonBelastungsfolgestörungen. Ein professionelles weiterführendes Netzwerk isthierbei zentral.
👉 Klar ist: Die Förderungvon Resilienz im Rettungsdienst ist nicht nur menschlich wichtig, sondern auchrechtlich und ökonomisch relevant. Gleichzeitig besteht weiterhin großerForschungsbedarf.
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